Die verrücktesten Geschichten schreibt das Leben selbst, so sagt es ein Sprichwort...

Die Geschichte von Mefa Dämgen bestätigt dies, denn genauso eine verrückte Geschichte hat er zu erzählen. Alles beginnt mit der legendären Autobiografie von Howard Marks, dem ehemaligen größten Dope-Dealer und MI6-Agenten aus England, die der gebürtige Bayer eines Tages in die Hände bekommt.

Als Mefa Dämgen das Mr Nice Buch las und studierte, wurde er von Howard Marks schillernder Persönlichkeit und dessen turbulenten Ereignissen angezogen. Der in dem Buch erwähnte verschollene (gefälschten) Pass eines gewissen „Mr Nice“, eine Tarnidentität von Howard Marks, weckt in ihm die Abenteuerlust und bringt sein Leben gehörig in Bewegung. Dämgen konnte es kaum glauben, dass es diesen Pass gab, und Marks insgesamt dreiundvierzig weitere falsche Pässe besaßen.

Und so macht sich Mefa Dämgen mit Frau und Kleinkind auf die Suche nach dem Ausweis. Der Weg führt ihn ins schweizerische Campione, wo er durch akribische Vorbereitung, Mut und Glück den vergrabenen, inzwischen verloren geglaubten Lieblingspasses von Howard Marks fand. Nächtliche Verfolgung, Festnahme in der Schweiz, bestätigten ihm die Identität des Passes.

Zufall oder Schicksal? Jedenfalls führte dieser Weg direkt zu Howard Marks. Medienrummel, sowie die persönliche Begegnung mit Marks, waren für den Autor mehr als eine Lebenserfahrung und Entschädigung für die ausgestandenen Aufregungen. Die hauptsächlichen Beweggründe zu dem Buch The Passport of Mr Nice“ sind: Der Wahrheitsgehalt dieser unglaublichen Story, sowie eine Widmung an seine Söhne Niklas und Florian.

Sind es nicht die wahren Dinge und Geschichten, die einen interessieren, und das Leben lebenswert machen. Auf jeden Fall eine Geschichte, die das Leben schrieb. Es handelt sich um eine unglaubliche Story, die einen fesselt, staunen und schmunzeln lässt. Gäbe es diese Story nicht, würde man sie erfinden…